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06Mai

Topfschlagen gegen das Betreuungsgeld

Dirndl mit KocklöffelAm Freitag um 17:00 h gab es von den Grünen Köln auf der Schildergasse eine Aktion gegen das unsägliche Betreuungsgeld von Kristina Schröder. Lautstark und in Küchenschürzen haben wir auf diese Geldverschwendung aufmerksam gemacht.

Mit dabei: unser Landesvorsitzender Sven Lehmann und die Bundestagsabgeordnete Kerstin Müller.

Denn: von fast allen Seiten hagelt es Kritik an den schwarz-gelben Plänen, das Betreuungsgeld nächstes Jahr einzuführen. Es handelt sich um Zahlungen bis zu 150 € an diejenigen, die ihre Kind nicht in eine Kita geben. Das Ganze wird ca. 2 Milliarden kosten, Geld, das wir gut für den Ausbau der Kindertagesstätten brauchen könnten.

Inzwischen sprechen sich sogar in der schwarz-gelben Bundesregierung zahlreiche CDU-Abgeordnete gegen dieses absurde Projekt aus. Und auch CDU-Familienministerin Kristina Schröder hat rechtliche Bedenken und kündigt eine Prüfung des Gesetzesvorhaben an. Wie, wenn nicht als absurd, kann man ein Gesetzesvorhaben bezeichnen, das den Menschen eine Kompensation dafür zahlt, dass sie eine staatliche Leistung – in diesem Fall den geförderten Kita-Platz – nicht in Anspruch nimmt?

Kerstin, Judith und Sven gegen die Herdprämie

Kein Glück am Herd!
Es gibt keine gesellschaftliche Mehrheit für diese Herdprämie. Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände und vor allem auch Eltern sind dagegen, wir Grüne appellieren an die Herren Röttgen und Lindner, sich nicht nur in NRW gegen das Betreuungsgeld auszusprechen, sondern auch in Berlin.

Denn nicht für Kinder und ihre Entwicklung ist dieses Vorhaben fatal, sondern auch für die Frauenerwerbstätigkeit und somit die eigenständige Existenzsicherung.

Hier eine Mail an Ihre CDU Abgeordneten schreiben.

 

Verfasst am 06.05.2012 um 10:40 Uhr von .
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Kommentare

  1. Super Idee!

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