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16Mai

Es wird wieder gewählt – auf dem Parteitag in Emsdetten

Bald ist es wieder soweit: am 28. und 29. Mai findet die GRÜNE Landesdelegiertenkonferenz (LDK) in Emsdetten statt. DAS große GRÜNE Familientreffen in NRW. Es wird debattiert, entschieden, miteinander gestritten und auch viel gelacht. Dank des Mitgliederrekords werden auch viele Neue ihre erste LDK erleben.

Die LDK findet als zentrales Ereignis in der Regel ein Mal im Jahr statt, zu dem etwa 270 Delegierte aus den Kreisverbänden entsandt werden. Auf dem Parteitag werden Grundsatzdiskussionen zu aktuellen Themen geführt und gewählt – diesmal unter anderem Delegierte für den Länderrat, das ist ein kleiner Parteitag auf Bundesebene unf auch für den Bundesfreuenrat, in dessen Präsidium ich seit 2 Jahren sitze .

Warum Frauenpolitik für mich dreidimensional ist und welche Bedeutung der Bundesfrauenrat hat, könnt Ihr in meiner Bewerbung lesen.

Der Verfahrensvorschlag für die Wahl ist auch einzusehen.

Wie es beim letzten Bundesfrauenrat in Bremen zuging kann auch nachgelesen werden.

23Mrz

Frauendemo in Köln am 25.März um 16:00 h

wieverfastelavond2011b

Unter dem Motto “Viel erreicht – viel zu tun!”  laden Oberbürgermeister Jürgen Roters und Gleichstellungsbeauftragte Christine Kronenberg am Freitag, 25. März 2011 um 17:30 Uhr alle Interessierten in die Piazzetta des Historischen Rathauses ein.

Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr für alle Frauen und Frauenorganisationen mit einer Aktion auf dem Roncalliplatz.

Gegen 16:30 Uhr wird ein Straßenumzug zum Rathaus führen.

Sitzmöglichkeiten sind im Rathaus nur begrenzt vorhanden.

Programm

16 Uhr
Treffpunkt auf dem Roncalliplatz

16:30 Uhr
Straßenumzug mit anschließender Luftballonaktion vor dem Rathaus

17:30 UhrBild
Begrüßung durch Oberbürgermeister Jürgen Roters im Historischen Rathaus

17:45 Uhr
100 Jahre: Viel erreicht – viel zu tun!
Diskussion unter anderem mit:

  • Fatos Aytulun, Stellvertretende Vorsitzende des Arbeitskreises Kölner Frauenvereinigungen (AKF)
  • Christine Kronenberg, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Köln
  • Eva Pohl, Vorsitzende des DGB-Kreisfrauenausschusses Köln

Frau Höpker bittet zum Gesang.

Moderation: Cornelia Benninghoven, Journalistin

19 Uhr
Ausklang

23Mrz

Abschalten statt aussitzen!

antiakwdemo2603gelbIn Berlin, Hamburg, Köln und München gehen wir am 26. März gegen Atomkraft auf die Straße.

Die Reaktorkatastrophe in Fukushima hat gezeigt, dass die Atomtechnik nicht beherrschbar ist. Aber die Bundesregierung zieht nicht die Konsequenzen daraus. Frau Merkel hat jetzt zwar verkündet, sieben Atomkraftwerke für drei Monate zur Überprüfung vom Netz zu nehmen. Das aber heißt nichts anderes als Aussitzen! Schwarz-Gelb versucht, sich über die Zeit bis zur Landtagswahl am 27. März zu retten.

Dagegen protestieren wir: Wir fordern die sofortige und endgültige Stilllegung der sieben ältestesten Atomkraftwerke und des Pannenreaktors Krümmel, die Verschärfung der Sicherheitsauflagen und die Rücknahme der Laufzeitverlängerung.

In Berlin, Hamburg, Köln und weiteren Städten werden wir deswegen am 26. März mit einem breiten Bündnis auf die Straße gehen und noch einmal deutlich unseren Protest gegen Atomkraft zeigen.

Bei den Mahnwachen am 14. März kamen an 450 Orten rund 110.000 Menschen zusammen. Am 21. März fanden sich an über 700 Orten rund 140.000 Menschen zu erneuten Mahnwachen zusammen

Um 14.15 Uhr soll es parallel auf allen Demonstrationen eine Schweigeminute geben.

Demo und Kundgebung in Köln

11 Uhr: Treffpunkt und Kundgebung am Neumarkt

12 Uhr: Start dez Demozuges zur Deutzer Werft

Anschließend Kundgebung an der Deutzer Werft

13-14 Uhr: Vorprogramm

14-16 Uhr: Hauptkundgebung

Für musikalische Unterstützung sorgen: Klee, Klaus der Geiger und Orchester, Wolf Maahn, Wilfried Schmickler (Kabarett)

Wie Du uns bei der Demo helfen kannst, steht hier

06Okt

der grüne Bundesfrauenrat im Oktober

Gesundheitspolitik, Sorgerecht, Frauenquote und Geschlechterdialog, aber auch europäische Initiativen und die Umsetzung der UN-Resolution 1325 waren die Themen auf dem Bundesfrauenrat am 1. und 2. Oktober in Berlin.

Zu Beginn wandte sich die Fraktionsvorsitzende Renate Künast mit einer politischen Rede an die Delegierten. „Bislang hatten die Männer einer 100 Prozent Männerquote – da schämen wir uns jetzt auch nicht, die Quotenfrauen zu sein“, mit diesen Worten machte sie sich für die Quotierung von Aufsichtsräten stark und kündigte einen Gesetzesentwurf dazu an.

Die Quote als Mittel der Frauenförderung habe sich im politischen Bereich durchaus bewährt. Nun müsse auch die Wirtschaft ihren Teil dazu beitragen die Positionen von Frauen in Unternehmen deutlich zu stärken. Sie erläuterte, dass nach dem grünen Konzept bis 2017 40 Prozent der deutschen Aufsichtsräte mit Frauen besetzt sein sollen. Allerdings sei die Konzentration auf die Führungsetagen nur der Anfang eines Prozesses, in dem die strukturelle Diskriminierung von Frauen schrittweise abgebaut werden müsse. Dazu gehöre die Einführung eines Gleichstellungsgesetzes für die Privatwirtschaft genauso wie die Bekämpfung der Lohndiskriminierung von Frauen. „Wir müssen unsere Bündnisse erweitern, um in dieser Frage weiter zu kommen “gab sie den Frauen mit auf den Weg.

Aber auch Frauen in prekären Jobs sei ein für die Fraktionsarbeit wichtiges Thema. Der Kampf um Mindestlöhne sei vor allem für Frauen notwendig, da sie häufig im Niedriglohnsektor arbeiten und somit ein erhöhtes Armutsrisiko tragen, dies gelte vor allem auch für alleinerziehende Frauen.

Zum anstehenden Jahrestag der UN-Resolution 1325 plant die Fraktion eine Veranstaltung in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung. Sie warb für die Teilnahme am netzpolitischen Kongress im November, der unter anderem auch das Thema Sexismus im Netz behandelte. Zum 100-jährigen Jubiläum des Frauentags gibt es bereits Überlegungen, gemeinsam mit der Partei und den Abgeordneten flächendeckend Veranstaltungen zu machen.

Anschließend stand die Wahl des Präsidiums des Bundesfrauenrates auf dem Programm. Astrid dankte Ines Eichmüller, die nicht mehr für das Amt kandidierte für ihre jahrelange engagierte Arbeit. Judith Hasselmann (NRW), Anja Kofbinger (Berlin) und Brigitte Lösch (BaWü) wurden im Amt bestätigt. Sina Doughan (Frauen- und Genderpolitische Sprecherin der Grünen Jugend, Bayern) wurde neu ins Präsidium gewählt.

Trotz des eng gestrickten Zeitplans und der vielen zu bearbeitenden Themen ließen es sich die Delegierten und Gäste nicht nehmen, ihre Solidarität mit den friedlichen Demonstrantinnen und Demonstranten gegen Stuttgart 21 zu zeigen. Die Tagung wurde unterbrochen und der Frauenrat nahm geschlossen an dem „Schwabenstreich“ vor der Zentrale der Deutschen Bahn teil.

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