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02Apr

Atomkraftwerk – Aprilscherz wird Ernst?!

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Zum 1. April hat sich der Landesverband der Grünen einen Aprilscherz mit ernstem Hintergrund erlaub. Dazu wurde in einer Nacht und Nebel-Aktion im Düsseldorfer Süden ein Schild aufgestellt: „Hier baut das Land Nordrhein-Westfalen: Atomkraftwerk Düsseldorf-Süd“.Der politische Hintergrund dieses Aprilscherzes ist leider nicht lustig, sondern sehr ernst. Denn am 9. Mai entscheiden die Bürgerinnen und Bürger des Landes NRW auch über den Atomausstieg

Denn CDU und FDP haben auch in Nordrhein-Westfalen den Neubau von Atomwerken keineswegs ausgeschlossen. Die von Ministerpräsident Rüttgers eingesetzte Zukunftskommission hielt in ihrem Abschlussbericht fest, dass der Neubau eines Atomkraftwerks denkbar sei. Als eins der Flaggschiffe, das NRW im Jahr 2025 auszeichnet, wird in dem Bericht der weltweit erste Prototyp eines Fusionskraftwerks in Nordrhein-Westfalen gesehen. Damit ist klar: CDU und FDP in Bund und Land halten an der Atomkraft fest!

Gerade auf Bundesebene ist die Gefahr akut: Die Bundesregierung plant, Laufzeitverlängerung für alle bestehenden Atomkraftwerke auf insgesamt 60 Jahre prüfen lassen, auch die Endlagerfrage ist nach wie vor ungelöst. Der Ausstieg aus dem Ausstieg kann nur verhindert werden, wenn NRW sich gegen diese Pläne stellt und sie mit seiner Stimme im Bundesrat verhindert.

02Apr

Fragen und Antworten zur Bildung

Der Kölner Jugendring hat den Landtags-KandidatInnen zu  zur aktuellen Bildungspolitik 6 Fragen geschickt. Die JungwählerInnen sollen sich so ein besseres Bild von den Parteiprogrammen und den Meinungen der Politikerinnen und Politiker.

Die Antworten werden dann auf die Webseite: www.deinkoelndeinewahl.de veröffentlicht. Und weil ich nicht solange warten will, stelle ich sie einfach schon jetzt ins Netz:

  1. Sind Sie dafür, dass auf dem Zeugnis Kopfnoten stehen?
    Nein. Kopfnoten werden häufig als Disziplinierungsinstrument eingesetzt. Kopfnoten sagen nichts über den Charakter und nichts über die Leistungsbereitschaft aus, sie sind nicht nachprüfbar und schaffen darüber hinaus ein feindliches Klima in der Schule.
    Kopfnoten müssen schnell abgeschafft werden.

  2. Sind Sie für das gegliederte Schulsystem?
    Nein. Ich bin für eine gemeinsame Schule für alle Kinder. Frühes Aussortieren schafft Ungerechtigkeit. Ich bin für intensive, individuelle Förderung ALLER Kinder, für kleinere Klassen und mehr Ganztagsschulen. Bildung darf nicht vom Portemonnaie der Eltern abhängen.

  3. Sind Sie für Ganztagsunterricht?
    Ja. Deutschland ist fast das einzige Land in Europa, welches die Lernzeit in den privaten Nachmittagsbereich verschiebt. Wer zu Hause nicht gefördert wird oder kein Geld für Nachhilfe hat, hat schlechtere Chancen. Mehr Ganztagsschulen mit kleinen Klassen und individueller Förderung werden mehr Bildungsgerechtigkeit schaffen.

  4. Sind Sie für zentrale Prüfungen?
    Ja. Eine Vergleichbarkeit zwischen den Bundesländern ist sinnvoll. Allerdings ist das derzeitige System schlecht, weil unflexibel. So wie zur Zeit das Zentralabitur gestaltet, führt es zu einem engen, ungerechten ‘Lernen für den Test’. Schülerinnen und Schüler sollten aus einem viel größerem Pool gleichwertiger Aufgaben auswählen können.

  5. Sind Sie für kostenlose Bildung für alle?
    Ja. Bildung darf nicht vom Einkommen der Eltern abhängen. Damit Bildung nicht ‘vererbt’ wird, sondern jedes Kind die selben Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben hat, muss nicht nur Bildung kostenlos sein, sondern die Bildungsausgaben des Landes insgesamt erhöht werden.

  6. Sind Sie für eine Senkung des Wahlalters?

    Ja. Politik betrifft Kinder und Jugendliche eigentlich in jedem Bereich ihres Lebens. Deshalb sollte sie auch schon früh mitbestimmen können, wer sie in der Politik vertritt. Ich bin für eine Absenkung des Wahlalters auf mindestens 16 Jahre.

01Apr

Schont ein Bild den Schirm?

Bildschirmschoner können nervend sein, in den Augen wehtun oder aufmuntern. Und die können mehr oder weniger dezent die politische Meinung kundtun. Deshalb gibt es jetzt auch den neuen Bildschirmschoner der Grünen, bessere gesagt sogar zwei. Denn Grün entspannt das Auge und warscheinlich auch das politische Gewissen.

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31Mrz

Meine Meinung, Du Ei!

Die Verbraucherzentrale NRW hat allen KandidatInnen der fünf Parteien CDU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke in den 128 Wahlbezirken des Landes Fragen zur Zukunft des Verbraucherschutzes in NRW gestellt.

Wenn Sie in meinem Wahlkreis wohnen und ihre Postleitzahl eingeben, erfahren Sie, wie ich z.B. zum Ausbau eines flächendeckenden Netzes an Verbraucherberatungsstellen stehe oder zur Mitfinanzierung der Schuldnerberatung durch Banken. Ganz wichtiges Thema für die Grünen: die Vereinheitlichung und Vereinfachung des Tarifsystems im öffentlichen Personennahverkehr.

Hier geht es zu den Ergebnissen des Wahlkreis 14, Köln II

Nützliches Wissen vor Ostern bieten sie auch:

KandidatInnen gleichen nicht wie in Ei dem anderen

Selbstgefährbte Eier nicht abschrecken! Warum? Das kann man ebenfalls auf den Seiten der Verbraucherzentrale nachlesen.

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