- essen und lauschen
- die Gewinnerinnen
- die MaltheserInnen
Am 23. April 2010 stieg wieder die traditionelle Politinfotainmentveranstaltung der Kölner BDKJ “Politissimo” . Eingeladen waren junge Menschen aus den Jugendverbänden und PolitikerInnen aller Parteien aus Köln, die in entspannter Atmosphäre am Rheinufer beim LVR zusammentrafen.
Zu den Themenblöcken Finanzierung der Jugendverbandsarbeit, Weiterentwicklung der Offenen Ganztagsschule und zur Jugendarbeitslosigkeit wurde engagiert debattiert und die Unterschiede zwischen den Parteien sehr schnell deutlich. Es galt aber auch, gleichzeitig eine schmackhafte Zusammenstellung am Grill zustande zu bringen. Ich entschied mich mit meiner Grillmasterin Karin für Spießchen aus Putenfleisch (leider nicht BIO!!!) und Paprika und Zwiebeln mit einem leichten Gemüse-Kräuterquark. Zwischendurch hatten wir die Möglichkeit Fragen aus dem Publikum zu beantworten. Und dabei ging es ziemlich rund: Berufsorientierung, Engagement im Jugendverband versus G8 und Ganztagsschule, Kürzungen in der Jugendhilfe auf kommunaler und auf Landesebene, ehrenamtliches Engagement in Zeiten von Bachelor und Master und und und…
Besonders die Einschätzungen der Regierungspartei CDU hätten Viele interessiert, leider schickte sie aber keine/n Vertreter/In, so mußte Anselm Riddermann aus Innenstadt Süd Rede und Antwort stehen, was ihm etwas schwer fiel. Auch Elisabeth Sachse von der PdL tat sich etwas schwer, ihre Retrothemen schmackhaft zu vermitteln. Einen fliegenden Wechsel legte die SPD hin, wo erst Martin Börschel/SPD Kandidat in Nippes/Ehrenfeld zum Angrillen erschien und dann Ingrid Hack/Innenstad-Süd auf vegetarische Kost umschwenkte. Die Krönung war natürlich die Pämierung des Grünen Grill Teams. Der hart errungene Goldene Kochlöffel wird eine Ehrenplatz in unsere Wohnküche bekommen.
Meine grünen Themen an dem Abend waren eine systematische Berufsorientierung für Mädchen und Jungen, individuelle Förderung von Anfang an, der Zusammenhang zwischen guter Kinderbetreuung und Frauenerwerbsquote und die Notwendigkeit einer Kommunikation auf Augenhöhen zwischen Schule und Verbänden. Die Vermeidung des typischen Politsprechs und eine klare Haltung, auch wenn sie nicht immer den Erwartungen der jungen EhrenamtlerInnen entsprach, waren mir wichtig. In langen Gesprächen nach dem Ende des offiziellen Teils, konnte ich mich mal wieder von dem großen politischen Durchblick des Nachwuchses überzeugen. Gerade die jungen Frauen von der Maltheserjugend zeichneten sich in der Diskussion durch hohes Demokratieverständnis und beeindruckendes Engagement in politischen Fragen aus.
Toll, daß es solche Jugendverbände gibt! Dieser Abend hat einmal mehr bewiesen, daß die Gelder in diesem Bereich eine wirkliche Investition in die Zukunft sind.










